Giftiger Grund

von Thomas Knüwer

 

  Coverdesign: Johannes Wiebel

erschien am 02.03. 2026 bei  Droemer eBook

E-Book:

ISBN: 978-3426566572

354 Seiten

 


Klappentext:

 

Mitten in der Nacht treffen an einer verlassenen Tankstelle drei Menschen aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten – und doch durch das Schicksal verbunden werden:

Joran: Frisch aus dem Jugendknast, kehrt an den Ort seines Verbrechens zurück, um seine alte Beute zu holen.

Charu: Eine Fotografin, die an diesem „Lost Place“ nach dem perfekten morbiden Motiv sucht.

Edda: Ein kleines Mädchen im Schlafanzug, das eigentlich im Bett liegen sollte.

Doch statt der Beute findet Joran im Kanalschacht die Leiche seines ehemaligen Komplizen.

Die verfallene Tankstelle wird zur Bühne für einen hochspannenden, psychologischen Thriller über Schuld, Sühne und die Frage: Wohin flieht man, wenn man kein Zuhause mehr hat?


Meine Zusammenfassung:

3 Menschen, drei Schicksale, ein verlassener Platz und ein Toter, der sie alle zusammenbringt,


Meine Meinung:

In dieser Geschichte treffen völlig unterschiedliche Menschen aufeinander. Ihre

Lebenswege tangieren einander und werden schließlich miteinander verwoben. 

Das Buch erzählt das aus verschiedenen Perspektiven, aus der Sicht der jeweils Beteiligten. Durch die
Markierung am Kapitelanfang, weiß man immer genau, wer erzählt. Die Kapitel sind
recht kurz, der Schreibstil ist geradlinig und einfach zu lesen.

Mit 354 Seiten, ist das Buch auch kein Wälzer und man kann es recht schnell und flüssig lesen.

Es wird viel beschrieben: die Psyche und die Lebensumstände der Protagonisten, ihre Geheimnisse. 

Man fühlt mit ihnen.

Oft habe ich aber nur Unverständnis empfunden, wie man sein Leben so leben
und es so in den Sand setzen kann. Zumindest für Joran und Charu.

Edda steht auf einem ganz anderen Blatt. Sie ist 10 und da muss ich leider sagen, 
dass ich die Gedanken und Gefühle dieses Charakters fast vollkommen 
unglaubwürdig fand.
Die Lebensumstände haben sie vielleicht frühzeitig reifen lassen, aber so? Das hat mich doch etwas gestört.

Das Ende bringt dann mehr Bewegung in die Geschichte. Nun wurde es doch noch 
spannend und lässt mich zumindest einigermaßen versöhnt zurück.

Ich kann nicht sagen, dass das Buch schlecht ist. Es hat mich schon unterhalten, aber es war jetzt kein Highlight für mich. Die behandelten Themen sind sicher relevant. Vereinsamung, Orientierungslosigkeit, Gewalt, fehlende familiäre Bindungen sind oftmals an der Tagesordnung. Hier kam alles zusammen, das war mir wohl etwas too much.

Vielleicht hat es auch nur einfach nicht meinen Geschmack getroffen. 

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