Warpantrieb nicht im Budget
Cassian J. Thorn
Bisher nur als E-Book erschienen.
Seiten : 542
Veröffentlichung:.21. 03. 2026
Band I der Ares Akten.
Werbung - Rezensionsexemplar
Klappentext:
Der Weltraum - Unendliche Weiten? Wohl eher unendliche Formulare.
Das Ablassventil in Röhre 14-C leckt seit Dienstag.
Das Ersatzteil liegt im Lager.
Einbau: nicht genehmigt.
Budget: eingefroren.
Inspektor: in Toulouse.
Reisekosten: nicht im Budget.
Antwortfrist: sechs bis acht Wochen.
Cosimo Moretti ist Techniker auf der Ares IV, einer ehemaligen Militärstation im Mondorbit, gebaut für einen Krieg, der nie stattfand.
Zwischen rostigem Stahl, recycelter Luft und Formularen mit falscher Kostenstelle hält er eine Station am Laufen, die das System längst abgeschrieben hat. Seine einzige Verbündete: eine taktische Kriegs-KI, eingebaut in einen Torpedo, der nie abgefeuert wurde. Ihre Lösung für fast jedes Problem: kontrollierte Sprengung. Seine Antwort: lieber erst den Antrag stellen. Als eine ganze Sektion vor dem Kollaps steht und Toulouse nicht reagiert, braucht Cosimo keine Genehmigung. Er braucht eine Gesetzeslücke, einen Schraubenschlüssel und einen zweiten Würfel Zucker. Eine satirische Science-Fiction-Geschichte über kaputte Raumstationen, eingefrorene Budgets und die beruhigende Erkenntnis, dass selbst im All niemand vor der Verwaltung sicher ist. Für Leser von trockener, realistischer Sci-Fi mit schwarzem Humor.
Meine Kurzmeinung:
Ambitionierter Techniker auf Raumstation im Mondorbit, im Kampf gegen Vorschriften und Paragraphen.
Etwas ausführlicher:
Cosimo lebt auf einer Raumstation im Mondorbit. Schon 10 Jahre ist er dort Techniker und liebt seinen Job. Immer öfter aber stößt er mit seinen Feststellungen und Beobachtungen an Grenzen, die durch einen Dschungel an Vorschriften und Budgets bestehen.
Inzwischen bedeutet das Gefahr für die Station und die über 1000 Menschen die dort leben und arbeiten.Wird er etwas bewirken können, wenn er im Wiederstand dagegen, wie Don Quichotte gegen Windmühlenflügel, kämpfen muss?
Mir hat das Buch gut gefallen. Ich mag die Erzählweise, die sehr nüchtern ist, aber in ihren Bann zieht. Ganz langsam, aber immer dramatischer wird der Zustand der Ares IV beschrieben und die Steine, die Cosimo und seinen wenigen Verbündeten in den Weg gelegt werden. Die Wiederholungen machen alles noch eindringlicher.
Man muss sich darauf einlassen und wird dann von der Dramatik eingefangen. Mich hat das voll gepackt und es war nicht eine Minute langweilig.
Das erhoffte Ende, kann nur ein Anfang sein und ergibt viel Stoff für weitere Bände. Ich freue mich darauf.
Inzwischen bedeutet das Gefahr für die Station und die über 1000 Menschen die dort leben und arbeiten.Wird er etwas bewirken können, wenn er im Wiederstand dagegen, wie Don Quichotte gegen Windmühlenflügel, kämpfen muss?
Mir hat das Buch gut gefallen. Ich mag die Erzählweise, die sehr nüchtern ist, aber in ihren Bann zieht. Ganz langsam, aber immer dramatischer wird der Zustand der Ares IV beschrieben und die Steine, die Cosimo und seinen wenigen Verbündeten in den Weg gelegt werden. Die Wiederholungen machen alles noch eindringlicher.
Man muss sich darauf einlassen und wird dann von der Dramatik eingefangen. Mich hat das voll gepackt und es war nicht eine Minute langweilig.
Das erhoffte Ende, kann nur ein Anfang sein und ergibt viel Stoff für weitere Bände. Ich freue mich darauf.

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